OV Reken im Tierheim Lette

Bereits im Oktober hatte H. Dreischenkemper ,Ratsmitglied der Grünen in Reken, Kontakt zum Tierheim Lette aufgenommen.

Am 12. Dezember besuchten sieben Vertreter und Ratsmitglieder von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN aus Reken das Tierheim in Lette, um sich bei Vertretern des Tierschutzvereines Coesfeld, Dülmen und Umgebung über die Zusammenarbeit bezüglich der Unterbringung von Fundtieren aus Reken zu informieren.


Frau Kassenböhmer, Geschäftsführerin des Tierschutzvereins, führte die politischen Vertreter
durch das Tierheim und erklärte, welche Abteilungen ein Rekener Fundtier im Tierheim
durchläuft und wie der Tagesablauf im Tierheim Lette strukturiert ist. Auch die Umsetzung der
im Kreis Borken neu eingeführten Katzenschutzverordnung und der geplante Tierheimneubau
wurden thematisiert.


Bei einer abschließenden Gesprächsrunde erläuterten Frau Kassenböhmer und Frau Sicking (Kassiererin) den Politiker*innen die
betriebswirtschaftlichen Zahlen und die Kostenberechnung für die Gemeinde Reken.


Die beiden Vertreterinnen des Tierschutzvereines äußerten sich, dass sie sich vom Städte- und
Gemeindebund NRW endlich eine allgemeingültige Kostenberechnung bzw. -erstattung
wünschen, da es mittlerweile sehr schwierig sei, eine für alle sieben Kommunen, die das
Tierheim betreut, faire Kostenerstattung zu erreichen.


In ihrem Wirkungskreis bemühen sich die Tierschützer beim Thema Tierschutz um eine
konstruktive und gute Zusammenarbeit mit der Jägerschaft und der Landwirtschaft. „Sich
gegenseitig zu bekämpfen kostet nur Energie, verhärtet Fronten und bringt den Tierschutz nicht
voran“, erklärte Frau Kassenböhmer.


Herr Hartling von den Grünen war von der Komplexität der Tätigkeit des Tierschutzvereines
beeindruckt und schlug vor, im neuen Jahr dem Tierschutzverein zu ermöglichen, dem
gesamten Rat der Gemeinde Reken einen Einblick in die Arbeit der Tierschützer zu geben.


Die Vertreterinnen des Tierschutzvereins erklärten, dass sie diesem Wunsch gerne
nachkommen wollen.

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