Statement der Fraktion zur 32. Änderung des Regionalplanes Münsterland

Die 32. Änderung des Regionalplanes Münsterland auf dem Gebiet der Gemeinde Reken greift erheblich in Landschaft und Ortsbild ein. Die Rekener GRÜNEN lehnen die Änderungen in diesem Umfang und zum jetzigen Zeitpunkt ab. 

In der nun beschlossenen Planung zeigt sich wieder einmal und in aller Deutlichkeit, das es seitens der Verwaltung kein entwickeltes Konzept zur Baulandplanung gibt. Nicht die Frage, wo etwas nötig und sinnvoll ist gibt hier die Entwicklung vor. Stattdessen wird weiterhin auf das Vorkaufsrecht gesetzt. Entscheidend ist, wo die Gemeinde kaufen und dann verkaufen kann. 

Ortsteile werden immer größer und gehen ineinander über, die Landschaft wird zersiedelt, Bedenken des Natur- und Landschaftsschutzes und die Sorgen der Landwirte um immer knapper werdende Ackerflächen werden mit zweifelhaften Behauptungen von Bedarf und Nachfrage beiseite gewischt.

Wir fragen: Müssen wir tatsächlich mit sensationell niedrigen Abgaben und Gebühren um immer weiteren Zuzug werben? Müssen wir tatsächlich zusätzliche Gewerbeflächen, die eigentlich mal benachbarten Kommunen zugeordnet waren, unbedingt in Reken umsetzen?

Wir sind der Meinung, eine zukunftssichere, nachhaltige Dorfentwicklung geht anders! Es braucht ein gutes Konzept, unter starker Beteiligung aller Bürger und ein Umdenken im Umgang mit unseren nicht unendlich zur Verfügung stehenden Flächen. 

Kommentar verfassen

Artikel kommentieren


* Pflichtfeld

Mit der Nutzung dieses Formulars erklären Sie sich mit der Speicherung und Verarbeitung Ihrer Daten durch diese Website einverstanden. Weiteres entnehmen Sie bitte der Datenschutzerklärung.

Verwandte Artikel